Körperorientiertes Arbeiten

Das körperorientierte Arbeiten ist tiefenpsychologisch orientiert und geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse menschliches Handeln, Denken und Fühlen wesentlich beeinflussen und die Bewusstmachung dieser unbewussten Vorgänge eine wesentliche Voraussetzung für Veränderung oder Heilung ist.

                                  "In unserem Leben geht es nur darum, immer mehr
                                   und mehr in unser Herz zu nehmen, denn unser Herz   
                                   ist soviel größer als wir denken."   Bert Hellinger

Das uralte Wissen, dass Krankheiten körperlich, seelisch, mental und durch Veränderung unserer Lebens- und Arbeitswelt verursacht werden, hält immer mehr Einzug auch in die schulmedizinische Sichtweise. In unserer Praxis gehen wir davon aus, dass jeder Mensch psychosomatisch funktioniert, d.h. es gibt weder rein körperliche noch rein psychisch-nervliche Erkrankungen, sondern immer nur ein Wechselspiel von beidem. Krankheitsbilder wie Erkrankungen des Bewegungsapparates, psychosomatische Erkrankungen, Burn-out-Syndrome und chronische depressive Störungen erfordern daher ein ganzheitliches Verständnis von Krankheit und Heilung. 

 

Ganzheitlich bedeutet: sowohl bei der Entstehung einer Erkrankung oder Störung als auch bei deren Therapie sind immer gleichzeitig körperliche, emotionale und mentale Faktoren beteiligt. So verursacht z.B. Stress im Arbeits- und Familienleben oder im Alltag eine Schwächung des Immunsystems und begünstigt dadurch viele Infektionskrankheiten, Erkrankungen des Bewegungsapparates oder psychische Störungen.

 

Im Mittelpunkt des körperorientierten Arbeitens steht daher das Bewusstwerden krankmachender und Leiden verursachender Gedanken- und Gefühlsmuster, diese anzunehmen und umzuwandeln, um so zu Gesundheit und Lebensfreude zurückzufinden. Dabei werden die Klienten körper- und erfahrungsorientiert sowie achtsamkeits- und klientenzentriert auf ihrem Weg der Innenschau (Introspektion) und Selbsterforschung begleitet. 

 

Eines der übergeordneten  Ziele ist es, die Klienten zu einem immer achtsameren Umgang mit sich selbst zu führen und auf diese Weise die jedem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Darüberhinaus fließen auch Methoden aus der Gestalttherapie, der Hypnotherapie, der Aufstellungs- und Ahnenarbeit, des NLP, der Ego-States-Arbeit, der Atem- und Körperarbeit je nach Bedarf in das individuelle Behandlungskonzept mit ein.